Aktualisierung der Basisinformationen – Liquiditätsmanagement bei Investmentfonds
Im Zuge gesetzlicher Anpassungen wurden die Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen aktualisiert.
Hintergrund sind neue Regelungen zu sogenannten Liquiditätsmanagement-Tools (LMTs) bei Investmentfonds.
Diese Änderungen gehen insbesondere auf die Umsetzung der europäischen AIFMD II-Richtlinie zum 16. April 2026 zurück. Ziel der Neuregelung ist es, Fonds europaweit einheitlich mit Instrumenten auszustatten, um auch in außergewöhnlichen Marktsituationen handlungsfähig zu bleiben und Anleger besser zu schützen.
Was ändert sich konkret ab 16.04.2026?
In bestimmten Situationen kann es dazu kommen, dass
Fondsanbieter müssen bei Bedarf verbindlich geeignete Liquiditätssteuerungsinstrumente (LMTs) einsetzen können.
Diese Instrumente sind europaweit harmonisiert und unterliegen klareren Vorgaben.
Kundeninformationen, insbesondere die Basisinformationen über Wertpapiere, wurden entsprechend ergänzt und aktualisiert.
Was sind LMTs?
LMTs sind Instrumente, die Fonds einsetzen können, um in besonderen Marktsituationen flexibel zu reagieren. Dies betrifft insbesondere Zeiten mit außergewöhnlich hohen Mittelzu- oder -abflüssen oder eingeschränkter Handelbarkeit von Vermögenswerten.
Ziel dieser Maßnahmen ist es,
- die Gleichbehandlung aller Anlegerinnen und Anleger sicherzustellen und
- die Stabilität des Fonds zu unterstützen.
Was kann sich konkret auswirken?
In bestimmten Situationen können solche Instrumente dazu führen, dass
- die Rückgabe von Fondsanteilen vorübergehend verzögert erfolgt oder
- der Anteilspreis angepasst wird.
Diese Maßnahmen werden ausschließlich bei Bedarf eingesetzt und dienen dem Schutz der Anleger und des Fonds insgesamt.
Weitere Informationen
Die aktualisierten Regelungen sind in den überarbeiteten Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen berücksichtigt.
Gerne stellen wir Ihnen diese Informationen auf Wunsch erneut zur Verfügung.
