Mitte September setzen Banken und Sparkassen die Sicherheitsbestimmungen der zweiten europäischen Zahlungsdiensterichtlinie - PSD2 (Payment Services Directive 2) um. Diese enthält Maßnahmen, die für mehr Sicherheit und Wettbewerb im digitalen Zahlungsverkehr sorgen sollen.

Zudem erhält die Web-Bank ein neues Aussehen ein sogenanntes „Responsive Webdesign“, dass sich flexibel der Größe des Browserfensters anpasst. Somit wird unsere Web-Bank Präsenz in Zukunft noch sicherer, userfreundlicher, übersichtlicher und auch für mobile Geräte optimiert sein.

Warum diese Maßnahmen?

Die EU möchte mit der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 den Wettbewerb im Zahlungsverkehr fördern und vereinheitlichen. Durch die erhöhte Sicherheit, wie die Zwei-Faktor Methode (PIN und Mobile-TAN) können Zahlungsvorgänge abgesichert werden und somit sinkt das Betrugsrisiko.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet  "Starke Kundenauthentifizierung"?

Die starke Kundenauthentifizierung schreibt die Authentifizierung über die Verwendung von zwei Faktoren aus den unterschiedlichen Merkmalen Wissen (z.B. Passwort, Code, PIN), Besitz (z.B. Signaturkarte, Smartphone) und Inhärenz (z.B. Fingerabdruck, Stimmerkennung) vor.
Diese wird zukünftig erforderlich, wenn Sie online auf ihr Konto zugreifen oder einen elektronischen Zahlungsvorgang auslösen wollen.

In der Web-Bank wird dieses durch Kundennummer und PIN (Wissen) und einer TAN per SMS oder via Kartenlesegerät und Signaturkarte (z.B. girocard) (Besitz) erfüllt.

Wie funktioniert das Verfahren mit der TAN per SMS?

Bei der Anmeldung in der Web-Bank müssen Sie einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor, die TAN per SMS (mobileTAN) eingeben. Sie haben bereits für Überweisungen eine Handynummer bei uns hinterlegt. Sie erhalten eine Kurznachricht (SMS) auf Ihr Mobiltelefon. In dieser Nachricht enthalten ist eine 6-stellige TAN, die Sie für die Anmeldung/Transaktion benötigen.

Wie funktioniert das Verfahren mit dem TAN-Generator?

Begriffsdefinition: Der TAN-Generator ist die Funktion (Software) auf dem Chip der Karte, der Taschenkartenleser ist lediglich ein Werkzeug für die Darstellung auf einem Display.

Wenn Sie einen Vorgang in Web-Bank mit dem TAN-Generator autorisieren möchten, setzen Sie Ihre girocard (ehem. EC-Karte) in den Taschenkartenleser und drücken Sie die Taste F. Halten Sie den Kartenleser vor die animierte Grafik, auf dem Display erscheint nun der Schriftzug „Übertragung aktiviert“. Nachdem die Transaktionsdaten ausgelesen wurden, sind diese zu prüfen und mit „OK“ zu bestätigen. Am Ende des Vorganges erscheint die 6-stellige TAN. Diese geben Sie zur Autorisierung Ihres Vorgangs in das entsprechende Dialogfeld der Web-Bank ein und der Login erfolgt. 

Alternativ kann die manuelle TAN-Erzeugung vorgenommen werden. Folgen Sie hierzu einfach Schritt für Schritt der Anleitung auf dem Bildschirm in der Anwendung.

Was geschieht bei Online-Transaktionen unter 30 Euro?

Bei Zahlungen unter 30 Euro wird keine Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangt. Erst wenn der Gesamtbetrag innerhalb von 24 Stunden 100 Euro übersteigt, wird die starke Authentifizierung benötigt. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch bei jeder fünften Transaktion eine erneute Authentifizierung erforderlich sein. Die Sydbank kann die Zahlung in jedem Fall zurückverfolgen.

Was ist eine Whitelist?

Kunden können häufig genutzte Zahlungsempfänger (Familie, Freunde, Sportvereine, eigene Konten bei anderen Banken etc.) auf eine Liste aufnehmen, um sich so die Eingabe einer TAN für die Zahlungen zu ersparen.
Die Liste kann in der Web-Bank von Ihnen gepflegt werden.

Wann wird die Web-Bank umgestellt?

Ab dem 13.9.2019 muss die Sydbank, wie alle Finanzdienstleister, die Sicherheitsbestimmungen der zweiten europäischen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2) umsetzen. Im gleichen Zuge stellt die Sydbank das Design der Web-Bank um, um die Userfreundlichkeit zu erhöhen. 

Wozu benötigen Drittdienstleister Zugriff auf mein Konto?

Drittdienstleister können in Ihrem Auftrag für Sie Zahlungen auslösen oder Informationen über Ihre Zahlungsverkehrskonten sammeln und auswerten. Die PSD2 erhöht hierbei Ihre Sicherheit. Bisher war es Drittdienstleistern auch möglich, diese Services anzubieten, hatten jedoch den vollen Zugriff auf die Banking-Funktionen Ihrer Web-Bank.

In der Web-Bank sehen Sie, welchen Drittdienstleistern Sie den Zugriff auf die eigenen Zahlungsverkehrskonten gewährt haben und in welchem Umfang. Sie können selbst die Liste in der Web-Bank verwalten und entscheiden, ob der Zugriff beendet werden soll. 

Hinweis: Jeder mögliche Drittdienstleister wird im Vorwege bei einer zentralen Autorisierungsstelle zertifiziert – so wird bereits sichergestellt, dass keine Unbefugten sich einen Zugang erschleichen können.

Haben Sie weitere Fragen?

...dann hilft Ihnen unsere Hotline gerne weiter: 

Hotline (Privatkunden): Telefonnummer +49 (0)461 8602 8666 an oder schicken Sie eine E-Mail an 

web-bank@sydbank.dk.

Hotline (Firmenkunden): Telefonnummer +49 (0)461 8602 8686 an oder schicken eine Mail an 

eb-firma@sydbank.dk. 

Was bedeutet u.a. dies für Sie als Kunde?

  • Sicherheit:

    Bei dem Web-Bank Login und dem Abruf von Kontoinformationen müssen Sie einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor, die TAN per SMS (mobileTAN) oder die TAN per Generator eingeben (Starke Kundenauthentifizierung).

    Nach bereits 5 Minuten Inaktivität werden Sie in der Web-Bank automatisch abgemeldet (erhöhte Sicherheit).  

  • Userfreundlichkeit:

    Neues Anmeldefenster, neues Design. Nach erfolgter Anmeldung gelangen Sie auf das Dashboard. Auf dieser Seite wird Ihnen als Web-Bank Nutzer eine Übersicht Ihrer Top-Daten angezeigt.  Ihnen steht auch eine übersichtliche, neue Menüstruktur zur Verfügung. 

  • Komfort:

    Umbuchungen zwischen eigenen Konten in der Sydbank und Überweisungen bis 30 Euro sind ohne TAN Eingabe möglich (Maximalbetrag pro Tag 100€ oder 5 Transaktionen). 

  • Transparenz:

    In der Web-Bank sehen Sie eine Übersicht der Drittdienstleister. Sie können zertifizierte Drittanbieter beauftragen, für Sie Zahlungen auszulösen oder Kontoinformationen von Zahlungsverkehrskonten abzurufen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, diese hier zu sperren. Hier unterscheidet man zwischen zwei Diensten: Zahlungsauslösediensten (Payment Initiation Services – PIS) und Kontoinformationsdiensten (Account Information Services – AIS). Über neue Funktionen können Sie diese Berechtigungen dann selber verwalten.

  • Verbraucherschutz:

    Sollten Sie zertifizierte Zahlungsdienstleister beauftragt haben, so sind diese zukünftig berechtigt, über eine Schnittstelle Ihre Kontozugangsdaten abzufragen. So können Drittanbieter zum Beispiel Bezahlvorgänge direkt auslösen – ohne über die Banken gehen zu müssen. Diese sind jedoch nicht berechtigt, die Daten zu speichern. Der Zahlungsdienstleister ist dafür verantwortlich, dass die personalisierten Daten niemand anderem zugänglich sind.

Übersicht über aktuell bekannte Herausforderungen

 - Das Upload von Zahlungen im internationalen SEPA-Format ist nicht möglich

Die Anzeige Deportübersicht unter:

*Depot - Depotübersicht

*Kontoinformationen - Kontoübersicht

ist nicht funktionell.

Nutzen Sie bitte die Funktion "Depot - Wertpapier" oder verwenden Sie vorübergehend die bisherige Oberfläche: